Gremienwahlen: RCDS großer Verlierer

Seit heute Nachmittag können die Ergebnisse der Gremienwahlen hier begutachtet werde.

Der RCDS rutscht von zuvor drei Sitzen im Studierendenrat auf einen Sitz. Die Wählerinnen und Wähler haben die Hochschulgruppe ihrer Leistung entsprechend abgestraft und auf ihre alte größe zurechtgestutzt1. In den vergangenen Legislaturen besetzte der RCDS jeweils einen Sitz im Studierendenrat.
Spitzenkandidatin und Landesvorsitzende Anna Genske kommt laut den vorläufigen Wahlergebnisse lediglich auf Platz zwei der Liste. Wir warten gespannt auf die ersten Sitzungen der neuen Legislatur. Dort wird sich zeigen wen der RCDS auf dem Sitz platz nehmen lässt. Bleibt es bei dem bislang gewählten Martin Reichelt oder werden durch gezielte Rücktritte die hierachisch übergeordneten Orts- oder Landesvorsitzenden auf den Hocker gehoben?

Bis dahin gratulieren wir den neu eingezogenen Hochschulgruppen zur ihrem Wahlerfolg und hoffen, dass die Existenz dieses Watch-Blogs bald nicht mehr nötig sein wird. Doch seid gewarnt liebe Hochschulgruppen, eine Umbenennung und Neuausrichtung des Watch-Blogs ist jederzeit möglich. Bleibt ihr engagiert, bleiben wir „arbeitslos“!

  1. Bei den Senatswahlen ist der RCDS MD hingegen gänzlich von anderen Hochschulgruppen verdrängt worden. [zurück]

„Lieber RCDS Magdeburg …“

Seit heute (25.05.2010) hat der RCDS Magdeburg sein Wahlprogramm 2010 online. Eine Woche vor dem Wahltermin ist es zwar etwas spät dran, hat aber dennoch schon genügend Aufmerksamkeit erzeugt. Über unsere Kontaktadresse haben wir heute dieses Schreiben mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten:

„Lieber Ring Christlich-Demokratischer Studenten (immer noch nicht auf den Gender-Trichter gekommen?!),
mit Bedauern habe ich euer diesjähriges Wahlprogramm zur Kenntnis genommen. Einige Punkte gleichen denen der vorherigen Jahre und nahezu alle Punkte, wurden im Studierendenrat angesprochen oder sogar schon bewilligt. Was ich damit aufzeigen will, ist der Mangel an Kreativität, den ihr hier walten lasst und die belästigenden Wiederholungen. (mehr…)

RCDS-Wahlplakat

Seit Mittwoch dem 12. Mai finden sich auf dem Magdeburger Campusgelände die RCDS-Plakate zu den Gremienwahlen.
Auch in diesem Jahr versucht der RCDS Magdeburg nicht durch Inhalte, sondern durch einfachste Sympathiestimulation, auf Stimmenfang zu gehen.1
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In eigener Sache

Liebe Interessierte,

Nachdem wir in den letzten Tagen regen Besuch über StudiVZ, Facebook, Twitter, die GHG-MD-Homepage sowie die Juso-HSG-Homepage erhalten haben (mehr…)

RCDS: weder Aktiv noch Attraktive Hochschulpolitik

Mit dem herannahenden Ende der Legislatur im Studierendenrat geht für den RCDS auch ein vollkommen ungenutztes Jahr im Gremium zu Ende. Die Bilanz des RCDS Magdeburg aus den Sitzungsprotokollen des Studierendenrates entnommen ist ernüchternd:

Innerhalb der laufenden Legislatur sind die RCDS StuRa Mitglieder von 5 der 7 auf der konstituierenden Sitzung besetzten Posten zurückgetreten.1

Ganze NULL ANTRÄGE hat der RCDS im StuRa eingebracht. Sollte die beworbene Attraktive Hochschulpolitik aber Ideenlosigkeit bedeutet, dann wäre der RCDS die wirklich attraktivste Hochschulgruppe.

Dass die RCDS Mitglieder bei „nur“ zwei Sitzungen komplett nicht anwesend waren, bedeutet nicht, dass sie ansonsten immer da wären. Ganze 66,7 % der Abwesenheit im Gremium geht auf die Mitglieder des RCDS.3

Anwesenheit im Protokoll bedeutet nicht, dass die Mitglieder des RCDS bis zum Sitzungsende anwesend wären. Wie so oft, so auch bei der vergangenen Sitzung am 6. Mai, verließ die Vorsitzende Anna Genske die Sitzung nach nicht einmal der Hälfte der Zeit. Somit war nur noch ein RCDS Mitglied anwesend. Nicht selten sind bei Sitzungsende gar keine RCDS Mitglieder mehr anwesend. Es ist nur schwer vorstellbar wie die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedern des Studierendenrates auf diese Weise gewährleistet werden kann.

Zwei von drei RCDS Mitgliedern kommen geradeso auf etwas mehr als die Hälfte der möglichen Anwesenheit bei StuRa Sitzungen. Bei der anderen Hälfte der Sitzungen waren sie schlicht und ergreifend nicht anwesend.2

Trotz ihrer glänzenden Abwesenheit, kennen die RCDS Mitglieder immerhin ein bis zwei Geschäftsordnungsanträge des Gremiums. Um meinungsbildende und grundsätzliche Diskussionen -mit zum Teil aberwitzigen Begründungen- abzuwürgen, bedienen sie sich gerne dem Geschäftsordnungsantrag auf „Schließung der Rednerliste“ oder auch „Ende der Debatte und sofortige Abstimmung“. Glücklicherweise müssen auch diese Anträge abgestimmt werden und so ist es nicht selten der Fall, dass der RCDS mit solchen Bemühungen scheitert. Dennoch, dass damit anderen die Möglichkeit genommen wird, sich zu grundsätzlichen und weichenstellenden Themen zu äußern, ist scheinbar egal. Schließlich wollen die RCDS-StuRas ja nicht die letzten auf der Mensa Party sein.

Warum diese Statistiken so wichtig sind? Weil wir an ihnen objektiv verdeutlichen können, wie wichtig es ist, zur Gremienwahl am 1. und 2. Juni zu gehen.

Mit ihrer Inaktivität bürden die RCDS Mitglieder den anderen Mitgliedern des Studierendenrates nicht nur mehr Arbeit auf, sondern sie zerstören auch die Möglichgkeit auf eine produktive Arbeitsatmosphäre im wichtigesten Organ der Studierendenvertretung an der Otto-von-Guericke-Universität.
Dass ein funktionierender StuRa extrem wichtig ist, zeigen die Erfolge der „100 +X“ Demo, die Bemühungen um einen angemessenen Umgang mit dem Thema Datenschutz, oder auch der Einsatz gegen die geplanten Änderungen des Landeshochschulgesetzes Sachsen-Anhalt.

Das Freifahrverhalten der RCDS Mitglieder im Studierendenrat geht sicherlich negativ auf das Engagement anderer Stura-Mitglieder über.
Wer schleppt schon gerne untätige RCDSler ein Jahr lang durch die Legislatur, nur damit diese dann nach den Gremienwahl erneut die hochschulpolitische Arbeit blockieren und torpedieren?

In diesem Sinne, liebe Leserinnen und Leser: Informiert euch bevor ihr Wählen geht! Eine untätige Studierendenvertretung kann uns allen nur schaden!

  1. Auf der konstituierenden Sitzung für die Posten „Beauftragter für Studentische Clubs“ und „Fachkoordinator für Kommissions und Gremienarbeit“ gewählt, wurden die bis dahin von Andreas Köhler „besetzten“ Posten am 10.12.2009 erneut zur Wahl ausgeschrieben. (vgl. http://www.stura.ovgu.de/stura_media/protokolle/10_12_2009.pdf)
    Nach mehrmonatiger Abwesenheit wurde dann am 06.05.2010 auch der zuvor von Sandra Sielicki „bekleidete“ bzw. blockierte Posten für die Fachkoordinatorin für Fachschaftsarbeit erneut zur Wahl ausgeschrieben.[zurück]
  2. Bis zum 08.04.2010 erfreute Sandra Sielicki das Gremium auf sieben von siebzehn Sitzungen mit ihrer Anwesenheit, danach trat sie zurück. Bei gleicher Sitzungszahl (17) schaffte es Andreas Köhler immerhin auf neun Sitzungen, Anna Genske sogar auf rekordverdächtige zehn Sitzungen mit persönlicher Präsenz. (vgl. http://www.stura.ovgu.de/downloads/inhalt/2009_2010.html) [zurück]
  3. Stand:18 Sitzungen (inkl. 22.04.2010) [zurück]